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Inhaltsverzeichnis dieser Seite:


Wie wird Sign umgesetzt?

Fortbildung für Lehrer

Informationen der Beratungsstellen

Sign-Jugendredaktion

Sign-Profilschulen

Sign on air

Fachliche Schwerpunkte der Sign-Profilschulen

Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.sign-project.de

Hier geht's zur
Sign-Jugendredaktion

Kontaktperson am Gymnasium Brake ist Frau Warns.


Sign setzt Zeichen

Das Präventionsprogramm in der Region
arbeitet bereits im 6. Jahr in Nordwest-Niedersachsen


Seit dem Schuljahr 2000/01 wird in den Regionen Weser-Ems und Lüneburg ein einzigartiges Präventionsprojekt umgesetzt: Sign.

Im Schuljahr 2005/2006 arbeiten ca. 50.000 Schülerinnen und Schüler an 117 ausgewählten Schulstandorten schulformübergreifend mit den Inhalten des ganzheitlichen Präventionskonzeptes gegen Sucht und Gewalt.


Sign ist ein Projekt, das Mädchen und Jungen, Lehrerinnen und Lehrer, Mütter und Väter sowie viele Beratungsstellen, Jugendämter, Polizei, Fachdienste und Einzelpersonen anspricht und in ihrer Arbeit vernetzt. Somit ist Sign das größte nachhaltig arbeitende Präventionsprojekt in der Region.

Die Konzeptentwicklung und Fortschreibung, die Organisation und gesamte Logistik dieses umfangreichen Projektes hat die agentur prevent aus Oldenburg übernommen. Ermöglicht wird das Sign-Projekt durch die Unterstützung von EWE AG. Begleitet wird das Präventionsprogramm durch den Kultusminister des Landes Niedersachsen und die Landesschulbehörde mit den Abteilungen Lüneburg und Osnabrück.

Die Förderung der Lebenskompetenz junger Menschen steht bei der Arbeit von Sign im Vordergrund. Der Mensch mit seinen Stärken und Schwächen, mit seinen Gefühlen und Bedürfnissen ist der Mittelpunkt des Projektes. Ziel des Projektes ist, alternative Handlungsmöglichkeiten zu Sucht und Gewalt zu vermitteln und so die Projektteilnehmenden für ihr Leben in der Gemeinschaft zu stärken.

Unter dem Stichwort Lebenskompetenztraining betrifft Sign somit die ganze Persönlichkeit und kann in viele Unterrichtsfächer und Lebensbereiche einfließen.

Wie wird Sign umgesetzt?

Sign arbeitet schulformübergreifend ab Klasse 5 und begleitet die Schülerinnen und Schüler bis zur 10. Klasse. In einem Bausteinsystem wird dieser Zeitraum in thematische Schwerpunkte aufgeteilt, die dem Entwicklungsstand der Mädchen und Jungen und den Rahmenrichtlinien für den Unterricht entsprechen.

Die aufeinander aufbauenden Themen der Bausteine sind für

  • Klasse
  • 5-7 Soziales Lernen als fester Baustein im Unterricht
  • Klasse
  • 8 Sucht
  • Klasse
  • 9 Freundschaft, Liebe, Sexualität
  • Klasse
  • 10 Zukunft und Perspektive

    Zu den Schwerpunkten werden Lehrerfortbildungen, Unterrichtsmaterialien, Projekttage, Elternabende u. a. angeboten.

    Das gesamte Projekt lebt durch die Kontinuität der einzelnen Elemente und deren Weiterentwicklung durch alle an diesem Prozess Beteiligten.

    Fortbildung für Lehrer/innen

    Die Lehrer/innen nehmen an Fortbildungen des Bausteinsystems teil, in denen sie schwerpunktmäßig an den jeweiligen Themen arbeiten und dabei Methoden der Vermittlung kennen lernen und selbst ausprobieren.

    Informationen der Beratungsstellen

    Im Rahmen des Sign-Projekts besuchen Mitarbeiter/innen von Jugendämtern, Suchtberatungsstellen, Psychologischen Beratungsstellen, Polizei und anderen Kooperationspartnern die Schulklassen auf Anfrage der Lehrkräfte, um allgemeine Hilfsangebote vorzustellen und Hilfe vor Ort anzubieten.
    Die Mädchen und Jungen können so erfahren, wo sie Hilfe und Unterstützung in für sie schwierigen Phasen oder Situationen bekommen können.

    Sign-Jugendredaktion

    Die Sign-Jugendredaktion ist innerhalb der agentur prevent ein festes Angebot für Jugendliche, selbst kreativ zu werden und befindet sich auf der Internetseite www.sign-project.de in einer eigenen Rubrik.
    Ein Redaktionsteam von Jugendlichen beteiligt sich an der Gestaltung der Internetseite durch Recherche spannender Themen und Reflexion selbst erlebter Situationen und veröffentlicht zu diesen Themen regelmäßig Texte.
    Eine unabhängige und vielfältige Darstellungsform und ein inspirierender Austausch werden so für Mädchen und Jungen unter Betreuung von professionellen Journalisten und Redakteuren ermöglicht.

    Sign on air

    In Kooperation mit dem Radiosender ‚oldenburg eins lokalsender’ ist im Juni 2002 ‚Sign–on–air’ das erste Mal auf Sendung gegangen.
    Jeweils zur Monatsmitte - mittwochs von 13:00 bis 14:00 Uhr - sendet ‚oeins’ eine Talksendung zu Themen rund um das Präventionsprojekt Sign.
    Gäste der Sendung sind Jugendliche, Eltern und Lehrer/innen, die am Sign-Projekt teilnehmen, Kooperationspartner/innen, interessante Gäste aus dem Bereich der Prävention und Mitarbeiter/innen der agentur prevent. Durch die Sendung führen Reiner Siebolds und Oliver Schäfer.

    Sign-Profilschulen

    In Niedersachsen existieren zurzeit fünf Sign-Profilschulen zur Sucht- und Gewaltprävention – die Hauptschule Barßel, die Realschule Hochheider Weg in Oldenburg und die Everkampschule Wardenburg, die Beeke-Schule in Scheeßel und die Comeniusschule in Oldenburg. Eine Sign-Profilschule stellt die Idee des Sign-Projekts in ausgeprägter Weise dar. Sie demonstriert die Leistungsfähigkeit eines auf Nachhaltigkeit angelegten schulischen Konzepts zur Sucht- und Gewaltprävention und entwickelt den präventiven Ansatz im Sinne einer Laborschule unter Einbeziehung von Mädchen und Jungen, Müttern und Vätern sowie Lehrerinnen und Lehrern weiter.
    Eine Sign-Profilschule verfügt über eine qualitativ anspruchsvolle, in sich logisch aufgebaute und von Menschen bewusst und engagiert gelebte Gesamtkonzeption, in deren Mittelpunkt die Stärkung der menschlichen Persönlichkeit steht.
    Hierzu gehören organisatorische und technische Rahmenbedingungen und der Einsatz spezieller Materialien und Methoden zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, die von der agentur prevent konzipiert und begleitet werden. Kontinuierliche Qualitätsentwicklung, Qualitätssicherung, Beteiligung der schulischen Partizipationspartner an der Entwicklung von Standards, Inhalten und Methoden sowie die Kooperation mit außerschulischen Partnern sind fester Bestandteil der Arbeit einer Sign-Profilschule.
    Modelle entstehen in einer Sign-Profilschule unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Besonderheiten der Entwicklung Jugendlicher. Soziales Lernen ist fester Bestandteil der täglichen Arbeit in besonderen Unterrichtsstunden oder Projekten, aber auch im regulären Fachunterricht und im Umgang mit allen Angehörigen der Schulgemeinschaft steht die Vermittlung von sozialen Kompetenzen im Vordergrund.

    Sign-Profilschulen bieten sich in der Zukunft interessierten Sign-Schulen als Modell-Einrichtungen an. Sie leisten auf diese Weise einen praktischen Beitrag zur theoretischen und praktischen Unterstützung im Qualitätsentwicklungsprozess anderer Schulen und bilden Knotenpunkte im Netzwerk von Schulen, die im Sinne von Sign arbeiten.


    Fachliche Schwerpunkte der Sign-Profilschulen sind:


  • Gesundheitsförderung / Suchtprävention

  • Gewaltprävention und polizeiliche Präventionskonzepte

  • Kooperation und Partizipation

  • Entwicklung individueller Lernentwicklungsmodelle

  • Geschlechtsspezifische Präventionsarbeit

  • Kulturspezifische Präventionsarbeit

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  • Letzte Änderung: 16.04.2009