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Terminkalender des Gymnasiums Brake
Hier werden unsere neuen Kollegen vorgestellt.
An unserer Schule stehen Schließfächer der Firma Mietra bereit.
Ein Mietra Schul-Schließfach erleichtert die schwere Schultasche und bewahrt
persönliche Sachen sicher auf.
Anmeldung, Service und Kündigung können direkt im Internet abgewickelt werden.
Mietra empfiehlt die Anmeldung des Schließfaches im Internet: Dafür gibt es einen
Nachlass auf die Miete und einen noch schnelleren Zugang zum Schließfach.
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Mietra Schließfach
Das Gymnasium Brake ist Sign-Schule.
Informationen zum Sign-Projekt finden sie hier:
Zum ersten Mal fand gestern im Braker Gymnasium am Philosophenweg das Ehemaligen-Treffen statt. Die Resonanz war groß. Viele nutzten die Gelegenheit, um mit einstigen Mitschülern zu plaudern. Foto: gg
BRAKE. Hier eine Umarmung, dort ein Händedruck: "Ich habe gehört, dass Du auch da bist", so die herzliche Begrüßung. Die gemeinsame Schulzeit lag schon etwas zurück, jetzt gab es ein Wiedersehen - beim Ehemaligen-Treffen im Braker Gymnasium am Philosophenweg.
Das fand am gestrigen Sonntag zum ersten Mal statt. Schulleiter Klaus Dannemann hatte es auf den Weg gebracht: "Viele andere Schulen praktizieren das auch." Der Schulleiter und eine Reihe seiner Kollegen freuten sich über die große Resonanz - nicht nur einstige Schüler, sondern auch frühere Pädagogen kamen.
"Wir wollen eine Gelegenheit bieten, ehemalige Mitschüler und Lehrer wiederzutreffen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Und so erfahren wir auch, was aus unseren ehemaligen Schülern geworden ist", sagte Klaus Dannemann. Das Ehemaligen-Treffen soll eine feste Einrichtung werden: "Immer am 3. Weihnachtstag, am 27. Dezember", kündigte Klaus Dannemann an. Auch die Uhrzeit steht fest: von 11 bis 13 Uhr.
Anja Reimers, die Mitschüler und einstige Lehrer begrüßte, erinnerte sich noch gut an die Klassenfahrt der 10. Klasse. 1984 war es an die Ostsee gegangen nach Damp 2000. Auf einer Brücke war Anja Reimers in den Graben gesackt - und Lehrer Gerd Ulken musste sie rausziehen. Bevor sie eine weitere Mitschülerin entdeckte, stellte sie eine Veränderung fest: "Den Kiosk in der Schule gab es damals nicht."
Auch André Nourbakhsch, aus Berlin, fiel eine Veränderung auf: "Wenn man früher in die Schule kam, schaute man als erstes nach recht auf den Vertretungsplan. Heute gibt es links einen Bildschirm." 1997 hat der heutige Rechtsanwalt sein Abitur gemacht - und traf gestern eine große Gruppe ehemaliger Mitschüler wieder. Dazu gehörte auch Gesa Bahlmann, die heute Apothekerin in Hamburg ist. Auch sie fand die Idee eines Ehemaligen-Treffens gut.
Auch Norbert Prietz, heute Bankkaufmann in Westerstede, war gestern gekommen. "Das Ehemaligen-Treffen ist eine schöne Idee", sagte er und zeigte seinen Kindern seine einstige Schule. 1985 hat er Abitur am Braker Gymnasium gemacht. "Früher, ja da warfen Lehrer auch mal mit Kreide", erinnerte er sich an seine Schulzeit. Und beim Sportunterricht durfte nur mitmachen, wer Seife und Handtuch vorweisen konnte. Zwei Klassenkameradinnen von einst traf Norbert Prietz gestern wieder.
Die Ehemaligen fanden sich zu Gesprächen zusammen, tauschten bei Getränken und Knabbereien Erinnerungen aus, erzählten, was sie heute machen. Viele bummelten durch das Gebäude und schauten sich die Veränderungen an. Und in der Agora liefen Beiträge, die von der einstigen Video-AG gedreht worden waren - heute auf DVD verewigt. (gg)


... zum diesjährigen Ehemaligentreffen! Am 3. Weihnachtsfeiertag,
also am Sonntag, den 27.12.2009, stehen die Türen des
Gymnasiums Brake allen ehemaligen Schülerinnen und Schülern sowie
natürlich den Angehörigen weit offen. Von 11:00 bis 13:00 können in
weihnachtlicher Stimmung alte Schulfreunde und mit Einladung
sicherlich auch Lehrerinnen und Lehrer getroffen werden. Für kalte
Getränke sorgt Frau de Brito Soares. Treffpunkt ist die Agorá des Hauptgebäudes am Philosophenweg.

DAS BRAKER GYMNASIUM UND DIE REALSCHULE HABEN DIE BESTEN VORLESER ERMITTELT. DER WETTBEWERB FINDET ZUM 50. MAL STATT. ARTIKEL: MARTIN FITZL
BRAKE - "Gutes Vorlesen ist, wenn sich niemand langweilt", hat Hörbuchsprecher Rufus Beck einmal gesagt. Beim Schulentscheid für den 50. Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels legten sich die Schüler der sechsten Klassen des Gymnasiums und der Realschule in Brake mächtig ins Zeug, diesem Motto gerecht zu werden.
Und doch: Nervös sind sie alle schon ein wenig gewesen. Vor der Tür zur Bibliothek am Gymnasium tritt manch ein Kandidat von einem Fuß auf den anderen. In der Realschule nesteln die Kinder an einem langen Tisch an ihren Lieblingsbüchern herum. Kein Wunder, sie müssen nicht wie am Gymnasium einzeln, sondern vor Publikum lesen.
Erst ist ein selbst gewählter Text dran, gelesen werden darf nicht länger als fünf Minuten. "Fowl", "Der kleine Vampir", "Zweistein & Co." - die Auswahl ist ein wilder Mix aus Klassikern und neuen Kinderbüchern.
Wer sich dort bewährt hat, muss einen unbekannten Text lesen. "Das ist das Recall", scherzt Fachbereichsleiter Holger Gerdes, der den Wettbewerb am Gymnasium betreut. Dort ist es Kästners Klassiker "Emil und die Detektive", in der Realschule Lindgrens "Ronja Räubertochter". Dabei trenne sich die Spreu vom Weizen, sagt Holger Gerdes.
Die Jury, das sind nicht nur Lehrer: Das Gymnasium etwa hat Cord Gerdes nach Brake geholt, der sonst Schauspieler am Klecks Theater in Hannover ist. Ihr Bewertungsbogen zeigt, dass es um mehr geht als fehlerfreies Vorlesen: Textverständnis und -gestaltung sind ebenfalls Teil der Bewertung. Außerdem wird auch darauf geachtet, ob der Vorleser "frei" liest, also die Jury anschaut.
Leicht hat es die Jury nicht. Die Diskussionen sind groß: Wie ist das Buch am Anfang vorgestellt worden? Hat der- oder diejenige zu schnell gelesen? Und niedlich waren sie am Ende alle, herrscht seltene Einigkeit in der Jury. Trotz Haspler, Versprecher oder Verrutscher in der Zeile.
Am Ende hat am Gymnasium Rhoda Geisel (11), die aus "Zwei wilde kleine Hexen" vorgelesen hat, gesiegt. Die Realschule hat Florian Peters (11) zum Besten gekürt.
Die nächsten Hürden für die beiden sind der Stadt/Kreisentscheid, danach geht es auf Bezirks- und Landesebene. Bis zum bundesweiten Finale im Juni 2010.
DIE BEITRÄGE WURDEN EIGENSTÄNDIG GEPLANT, AUFGEZEICHNET UND GESCHNITTEN. DIE THEMEN SIND SEHR BUNT AUSGEFALLEN. BILD UND ARTIKEL: MARTIN FITZL
BRAKE - 19 Schüler, vier Themen und ein Mikrofon: Im Seminarfach "Schülerradio" die jungen Teilnehmer aus
dem 13. Jahrgang mit "Radio Weser.TV" eine komplette 45-minütige Radiosendung gestaltet.
Vier Gruppen haben sich jeweils ein Thema überlegt und umgesetzt. So hat sich das erste Team
gleich um die Erfahrungen in den anderen Seminarfächern gekümmert. "Kulturbeitrag" nennt die
zweite Gruppe ihr Projekt: Filmrezensionen und viel alternative Musik gibt es zu hören. "Wir wollten keine ollen Kamellen", sagt Christian Kollasch.
Gruppe drei hat sich das Thema Internetsicherheit zur Brust genommen, darunter Datenklau bei SchülerVZ und Internetsucht.
Die letzte Gruppe hat einen Reisebericht über Berlin gemacht: Was verbinden die Leute mit der Hauptstadt? Was sind Geheimtipps für Berlin?
Ungewohnt sei vor allem gewesen, die eigene Stimme zu hören. Und auch das Schneiden der Beiträge sei sehr zeitaufwändig gewesen.
Dennoch können sich einige vorstellen, später mal zum Radio zu gehen. Nur nicht hauptberuflich - und nicht als Moderator.
Die Sendungen sind am 25. November und 2. Dezember jeweils ab 16.05 Uhr und am 9. und 16. Dezember jeweils ab 17.05 Uhr
auf 90,7 (UKW) und 96,95 (Kabel) bei "Radio Weser.TV" zu hören.
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Jever
Unter dem Motto "Jever lockt - Friesisch nah an der Nordsee!" entdeckten
die Schülerinnen und Schüler bei der Stadtrallye schon an dem ersten Tag
die historisch-kulturelle Seite der Altstadt Fräulein Marias. Der Besuch
des Schlosses in Begleitung einer Bettmeisterin und ein
Nachtwächterrundgang durch Jevers Gassen mit vielen kleinen Anekdoten
rundete das Wissenswerte rund um alte Zeiten Jevers ab.
Auch im Feuerwehrmuseum gab es viel zu entdecken - vom Brandhorn bis zur
heutigen digitalen Meldetechnik - vom Saugkorb bis zur Drehleiter.
Wilhelmshaven
Trotz des andauernden Regens bot auch die Rundfahrt durch den
Marinehafen in Wilhelmshaven Sehenswertes an und begeisterte alle für
die anschließende Führung durch das Nationalparkhaus, wo wir u.a. die
Seesterne anfassen durften. (siehe Bildergalerie unten)
Jugendherberge
In den Konferenzräumen des Jugendhauses wurden die Schüler mit einer
Vielfalt der Methoden konfrontiert, die sie auch selbst ausprobieren
konnten. Für die langen Herbstabende hatten wir uns auch ein schönes
Programm zusammengestellt: ein Casino-Abend, eine Lesenacht und
abschließend eine Talentshow mit Disko. Es hat nicht nur allen Spaß gemacht,
sondern die Beteiligung aller Schülerinnen und Schüler und die
gemeinsame Vorbereitungszeit schufen das richtige Zusammengehörigkeitgefühl.
16 SCHÜLER UND SCHÜLERINNEN DES GYMNASIUMS NAHMEN AM AUSTAUSCH TEIL. BEGLEITET WURDEN SIE VON DEN
LEHRERINNEN REGINA VENNEMANN UND BARBARA KRAMER.
BRAKE - Die Schüler wohnten bei Gastfamilien, deren Kinder bereits im Mai in
Brake zum Austausch waren. Nach mehr als zwölf Stunden Flug kamen die
Schüler auf der Insel an. Sie besuchten zusammen mit den einheimischen
Kindern die Schule, an der außer mittwochs auch an den Nachmittagen
Unterricht stattfindet. Danach mussten auch noch Hausaufgaben gemacht
werden.
In den 16 Tagen auf La Reunion haben die Schüler nicht nur die
Sprache besser kennen gelernt, sondern auch die Landschaft, Kultur und
Religion. "Die Menschen dort sind hilfsbereit und freundlich", erzählt
Regina Vennemann. Trotz der einfachen Lebensverhältnisse leben die
Menschen harmonisch zusammen. Man lässt sich mehr Zeit. Aber auch
alltägliche Dinge sind aufgefallen. Auf den Märkten dominierten frische
Früchte. "In den einfacheren Familien gab es häufiger Reis zu essen",
erklärt Marike Decker. Neben der französischen existiert auf Le Reunion
auch die creolische Kultur.
Mit der Partnerschule wurden Ausflüge über die Insel gemacht. So wurde
ein Vulkan besichtigt oder es wurde geschnorchelt. "Aber wir habe auch
viel über den Hintergrund der Sklavengeschichte erfahren, die hier
immer noch präsent ist", erklärt Barbara Kramer.
Auch nach dem Austausch stehen die Schüler mit ihren Austauschfamilien
weiterhin in Kontakt. "Sprachlich haben die Schüler einen Satz nach
vorne gemacht", sagt Regina Vennemann und wertet den Austausch als
vollen Erfolg. Denn die 14- bis 16-Jährigen, die aus verschieden
Klassen kommen, sind in der Zeit auch als Gruppe zusammengewachsen.
AN DER BEFRAGUNG BETEILIGEN SICH 66 SCHÜLER UND 46 LEHRKRÄFTE. 56 PROZENT
DER SCHÜLER BEZEICHNEN IHRE ARBEITSBELASTUNG ALS ENORM. ÜBER DIE HÄLFTE
DER LEHRER BEKLAGT WISSENSLÜCKEN.
VON LORE TIMME-HÄNSEL
BRAKE -
"Es ist ein ganz normaler Jahrgang, in dem sowohl gute als auch
schwächere Schüler vorkommen." Dieses Fazit zieht
Marita Blank-Matthies
aus der Befragung des so genannten Turbo-Abi-Jahrgangs am Gymnasium
Brake. Der ehemalige 10. Jahrgang steuert derzeit in der
Qualifizierungsphase I zusammen mit dem ehemaligen 11. Jahrgang auf das
Abitur in 2011 zu.
"Wir wollten wissen, wie es den Schülern aus den ehemaligen
zehnten Klassen geht", erklärt die Lehrerin, die sich am Gymnasium mit
dem Thema Evaluation befasst. Befragt wurden außerdem die 54 Lehrkräfte
(darunter zehn Tutoren), die in den Kursen der Q 1 unterrichten. Die
Befragung der Schüler und Lehrer war anonym.
Das Gymnasium Brake besuchen 1052 Schüler, von den 212
Schülern in der Q- 1-Phase sind 100 ehemalige Zehntklässler. 66 gaben
die Fragebögen ausgefüllt zurück. Von den Lehrkräften kamen 46
Fragebögen zurück.
Über die Hälfte der Schüler fühlt sich in den Kursen wohl und
arbeitet gerne mit Schülern aus dem ehemaligen 11. Jahrgang zusammen.
Für 50 Prozent sind die Lerninhalte verständlich, aber 52 Prozent geben
an, dass sie dem Unterricht nur teilweise folgen können.
56 Prozent bezeichnen ihre Arbeitsbelastung als enorm und 40
Prozent haben Wissenslücken (vor allem in den Naturwissenschaften, aber
auch in Geschichte und Englisch). 46 Prozent geben zu, durch die
Lernstoffmenge überfordert zu sein und 33 Prozent haben Probleme bei
der Bearbeitung der Hausaufgaben. Nachhilfeunterricht oder andere
fremde Hilfe nehmen 23 Prozent in Anspruch.
Unterstützung gewünscht
Die Schüler wünschen sich, dass die Lehrkräfte mehr auf ihre
Probleme eingehen und sie mehr unterstützen, dass das rasante Lerntempo
verringert wird, ausreichend Bücher zur Verfügung stehen und alle
Schüler gefördert werden.
Die Hälfte der Lehrkräfte bezeichnet die Lerngruppe bezüglich des
Leistungsstandards als heterogen. 67 Prozent stellen eine hohe
Bereitschaft zur Gruppenarbeit fest, 57 Prozent eine aktive Teilnahme
am Unterricht, 50 Prozent beurteilen die Qualität der Hausaufgaben als
gut. Dreiviertel der Lehrkräfte sehen keine Probleme bezüglich der
Altersunterschiede. Über die Hälfte der Lehrkräfte beklagt
Wissenslücken bei beiden Jahrgängen, es fehlen Vorkenntnisse, die für
das Abitur relevant sind.
Auch die Lehrer haben Vorschläge zur Verbesserung der
Situation gemacht. Sie schlagen vor, die Kurse auf 18 Schüler zu
beschränken und einheitliche Standards für die Sekundarstufe I
aufzustellen. Individuelle Förderung und die Einplanung von
Wiederholungsbausteinen, gemischte Gruppen zur Förderung der
Kommunikation und die Anhebung der Stundenzahl sind weitere Vorschläge.
Von den Schülern wird besseres Lernen und eine Veränderung ihres
Freizeitverhaltens gefordert.
Zweite Befragung geplant
Das Gymnasium plant als erste Konsequenz aus den Ergebnissen
der Befragung eine schulinterne Lehrerfortbildung zur
Binnendifferenzierung und individuellen Förderung der Schüler. Für die
Stunden, in denen Unterricht ausfällt, soll den Schülern
Wiederholungsmaterial angeboten werden. Wieder beleben möchte Marita
Blank-Matthies den Nachhilfering des Gymnasiums, das sei angesichts des
Lernpensums in der Oberstufe aber ein langfristiges Ziel. Zum Ende der
Schulzeit soll der Turbo-Abi-Jahrgang noch einmal befragt werden. "Wir
wollen aus den Erfahrungen der Schüler lernen", sagt sie.
Sonntag, 4. 10. 2009: Ankunft
Nach einer Reisezeit von ungefähr 24 Stunden (von reunionesischer Haustür bis heimatlicher Haustür) sind wir alle wieder gut
angekommen und entsprechend erschöpft. Wir sind sehr, sehr gastfreundlich aufgenommen worden und haben unglaublich viele und
einmalige Eindrücke gewinnen können, in allen alltäglichen Lebensbereichen, in der Kultur, der Natur, der Geschichte… die Liste
ließe sich noch fortsetzen.
Die Schülergruppe war einfach prima! Beim Hören und Sprechen in Französisch haben alle gute Fortschritte gemacht, etliche
sogar ganz außergewöhnlich große. Auch über sich selbst haben viele sicherlich eine Menge gelernt und Erfahrungen gemacht,
die ihnen bei späteren Reisen oder im Alltag nützen können. Jetzt, in den Herbstferien, gibt es ja ein wenig Muße, um alles
zu verarbeiten und sich von den Anstrengungen zu erholen (und das in der Schule Versäumte nachzuholen!).
R. Vennemann + B. Kramer
3. + 4.10.2009 / 15. + 16. Tag: Abreise und Flug
Samstagmorgen haben alle noch einmal die restliche Zeit mit ihren Corres ausgenutzt. Einige waren noch einmal auf einem Markt,
andere haben ein Eis gegessen oder sind zum letzten Mal an den Strand gefahren. Danach ging für alle das große Gepacke los.
Bloß kein Übergepäck, das würde nämlich 15 € pro Kilo kosten! Um 18 Uhr sollten alle am Flughafen von St. Denis versammelt sein.
Irgendwann sagte dann Frau Vennemann, dass wir jetzt zum Einchecken gehen müssten und schon flossen die Tränen und es waren sehr
traurige Gesichter zu sehen. Der Abschied war schwer. Glücklicherweise erschien dann auch noch Lisa, deren Gastfamilie
ausgerechnet auf der Fahrt zum Flughafen eine Autopanne hatte. Der lange Flug zurück verging zum Glück recht schnell, es kam
uns schneller vor als der Hinflug. Um Punkt 12 Uhr nachts wurde es dann noch einmal aufregend, denn da begann Naomis Geburtstag.
Ein leises Ständchen wurde gesungen (die anderen Passagiere schliefen ja schon größtenteils) und unser Geburtstagskind bekam
auch ein Geburtstagssachet und einen Schokoladenkuchen vom Steward. In Paris sind wir recht schnell ausgestiegen, um dann,
gleich nachdem wir unsere Koffer bekommen hatten, möglichst ohne Hektik in die Navette steigen zu können, die uns zum anderen
Flughafen "Charles-de-Gaulle" fahren sollte. Wir hatten nämlich deutlicher weniger Zeit für dieses ganze Manöver, als auf dem
Hinflug. Doch der Shuttlebus war schon gut gefüllt, als wir mit unserer Gruppe eintrudelten. Beim umständlichen, z.T. nicht
ungefährlichen Gepäckeinladen auf schmaler Straße, mit vorbeifahrenden Bussen stellte sich heraus, dass wir nicht alle mitfahren
könnten. Also mussten wir in 2 Gruppen fahren, dazwischen über ½ Stunde warten und uns wieder finden. Letztendlich hat das dann
auch geklappt und wir saßen im zweiten Flugzeug, das uns nach Hamburg brachte.
Dana und Julia
2. 10. 2009 / 14. Tag: Schiffahrt, Geburtstag, Aquarium und Abschiedsfest
Heute hatte Alex Geburtstag. Nach einem Ständchen hinter der Schule und der Übergabe eines kleinen Geschenksachet sind wir mit
dem öffentlichen Bus nach St.Gilles-les-Bains gefahren. Dort sind wir in das Glasbodenboot "Grand Bleu" eingestiegen. Leider
konnte man unter Wasser nichts sehen, da der Ozean zu unruhig war. Auf dem Boot haben wir uns die Küste angeschaut, uns gesonnt,
die Aussicht übers Wasser genossen, Fotos gemacht und vieles mehr. Plötzlich rief jemand:" Dort sind Wale!" Und tatsächlich haben
wir sie in freier Wildnis beobachten können, für diese Jahreszeit etwas ganz Besonderes dort. Einfach "incroyable" wie Paul es
wieder auf den Punkt brachte. So hat die Tour statt 1 ½ eben 2 Stunden gedauert und manch einer hatte ein kleines Problem mit
dem Magen. Danach sind wir noch in das Aquarium gegangen. Es war klein aber ganz neu und wunderschön gestaltet. Man hatte einen
unglaublichen Blick auf das Leben im Meer. Dort haben wir einen Fisch, der immer im großen Kreis geschwommen ist, auf den Namen
Jürgen getauft. Danach mussten wir quer durch St. Gilles zu einer ganz anderen Bushaltestelle laufen. Das Pendant zu der, bei
der wir angekommen waren, existierte einfach nicht. Aber Gott sei Dank ist ein Bus gekommen.
Wieder in St. Paul haben wir noch einmal für unsere Vorführung am Abend geübt, beim Singen wurden wir sogar gefilmt. Danach
durften wir uns auf dem Markt frei bewegen und letzte Besorgungen machen. Vor dem Abschlussfest am Abend hatten wir noch 2
Stunden in den Familien. Bei dem Fest haben wir dann unsere Vorführung gezeigt, es gab noch mal ein Geburtstagslied für Alex
mit den Corres, dann haben wir vom Buffet und gegrillte Würste gegessen und geredet. Leider ging dieser tolle Tag zu früh zu Ende.
Laura Kr. und Siw
01. 10. 2009 / 13. Tag: Talkessel - Cirque de Salazie
Heute sollte es eigentlich schon um 7 Uhr losgehen, jedoch leider schien diese Nachricht nicht bei allen Familien angekommen
zu sein. Es musste auf Nachzuegler gewartet werden. Zum Glueck waren wir aber trotzdem puenktlich im botanischen Garten, der
sich im Talkessel Salazie befand. Wir hatten sogar vorher noch Zeit, uns einen wunderschoenen Friedhof anzuschauen, der einem
Blumenmeer glich. Auch der Ort Salazie, in dem wir unterwegs noch kurz Halt machten, gefiel uns. Der Fuehrer im botanischen
Garten veranschaulichte seine Fuehrung, indem er uns an fast allem riechen liess und wir alles anfassen durften. Die
Informationsfuelle erschlug uns allerdings etwas. Zuer Fuehrung gehoerte ausserdem, dass wir ein typisches kreolisches Haus
besichtigten, in dem die Besitzer noch wohnten. Danach hatten wir noch eine Stunde fuer uns. Einige haben sich kleine Andenken
gekauft, andere etwas zu essen. Auf dem Rueckweg haben wir noch kleine Stopps gemacht, um zum Beispiel die schoensten
Wasserfaelle - zum Teil mit Regenbogen - zu fotografieren. Der Busfahrer hat uns ausserdem noch einen schoenen versteckten
See gezeigt. Alexander konnte leider immer noch nicht teilnehmen und Marieke hat waehrend der Fuehrung groesstenteils auf
einer Bank gelegen, weil sie schwaechelte. Nachdem sie sich etwas ausgeruht hatte, konnte sie die Zeit doch noch geniessen.
Lina
30. 09. 2009 / 12. Tag: Schnorcheln
Vorerst ein ganz normaler Tag. Wir trafen uns wie immer bei Schulbeginn am Hintereingang des Collège. Es ging nach dem Klaeren
vieler Problemchen zum Busbahnhof und von dort mit dem bus, der incroyable voll war, nach L'Hermitage, wo sich ein Strand
befindet mit Wiese und Baeumen sowie einer Lagune - schwer zu beschreiben. Diejenigen, die sich dafuer interessieren, koennen
bei Google mal nachschauen :-). Dort angekommen, wurde sich umgezogen und dann ging's ab ins Wasser. Der Tauchgang mit Anfassen
von Seegurken und 'Seeschlagen' kostete einige Ueberwindung, war aber fuer die meisten ein aussergewoehnliches Erlebnis. Wir
lernten eine Menge ueber das sensible Oekosystem ‚Koralle' und die negativen Auswirkungen von uns Menschen darauf. Das Baguette
danach war wieder incroyable. Schliesslich ging's zu unserem Lieblingsstrand Boucan Canot. C'était drôle, weil viele Leute da
waren, wegen des nochmaligen Schnorchelns, und der hohen Wellen. Spaeter kamen dann noch unsere beiden Lehrerinnen dazu. Was
fuer ein toller Tag!
Jonas und Paul
29. 09. 2009 / 11. Tag: Klettertour
Der heutige Tag begann mit dem alltaeglichen Treffen auf dem Parkplatz hinter der Schule um 7.30 Uhr. Es gab einige
Schwierigkeiten, da Laura Kr. heute zum 3. Mal innerhalb von neun Tagen die Familie wechselte. Der erste Wechsel nach einer
Woche war von Anfang an vorgesehen, aber mit der 2. Familie harmonierte es nicht. Also stand ein erneuter Wechsel an, aber
Laura ist nun aeusserst zufrieden und das Problem ist aus der Welt. Nun machten wir uns auf in Richtung Busbahnhof. Auch dort
gab es einige kleine Komplikationen, da wir noch vorhandene Resttickets auf dieser Strecke nicht einloesen konnten. Nun ja,
c'est la Réunion. Unsere beiden Lehrerinnen erledigten dieses Problem.
Der Bus brachte uns nach Possession, von wo aus wir von Mme Boluix zum Anfang unseres
Wanderweges gefuehrt wurden. Jetzt mussten wir uns noch alle eincremen und Huete aufsetzen (oder Schals als Turbane umwickeln),
um uns gegen Sonnenstiche zu schuetzen, aber dann ging's los. Wir armen, nur flaches Land kennende Norddeutsche mussten drei
Berge mit einer wirklichen starken Steigung hinauf und auch wieder hinunterklettern, nicht wandern. Zum Glueck gab es keine
Kreislaufzusammenbrueche oder gebrochenen Knochen, sondern nur kaputte Schuhe, jede Menge Blase an den Fuessen und einige
jammernde und schwitzende Schueler. Doch da heute anscheinend wirklich unser Glueckstag war, verschonte uns die brennende
Sonne. Nach etwa drei Stunden waren wir endlich angekommen und nach allgemeiner Staerkung besichtigten wir eine ehemalige
Quarantaenestation fuer ankommende Passagiere, die irgendwelche Krankheitsssymptome aufwiesen, damit auf der Insel keine
Epidemien ausbrachen. Auch auf der Busfahrt zurueck gab es wieder Probleme mit den Fahrkarten , doch unsere beiden Lehrerinnen
konnten erneut auch diese beheben.
Im Bus wurde die Idee laut, man koenne doch einen Abstecher zu Mac D… machen. Nach einiger "Ueberzeugungsarbeit"….. gesagt,
getan! Von der reunionesischen Spontaneitaet angesteckt, aßen wir zu den doppelten Preisen bei Mac D… und fuhren dann gestaerkt
zum Busbahnhof nach St. Paul zurueck. Alles in allem war der Tag ziemlich anstrengend, aber auch interessant.
Alexander jedoch lag den ganzen Tag (hoffentlich) im Bett und kurierte seine Krankheit aus.
Paula und Laura D.
28.09.2009 / 10. Tag: Besuch des wilden Suedens
Heute sind wir aufgrund von Missverstaendnissen erst um 7:30 losgefahren, statt wie geplant um 7 Uhr, was sich jedoch als kein
Problem erwies, da die Kirchenfuehrung in St. Pierre erst um 9 Uhr begann. Die Deutschen wurden von den Franzosen getrennt.
Wir haben zuerst einen chinesischen Tempel besichtigt und etwas ueber die chinesische Religion und Bevoelkerung auf der Insel
erfahren. Danach wechselten wir mit den Franzosen und besuchten die Moschee, aus der wir aber mitsamt unserem Fuehrer aus
unerklaerlichen Gruenden vom Chef der muslimischen Bauarbeiter ploetzlich, nach der halben Fuehrung hinausgeworfen wurden.
Quel choc! Als Toiletten dienten uebrigens waschbeckenartige Becken im Boden, die Spuelung bestand teilweise aus einer kleinen
Giesskanne. Nach einer kurzen Staerkung auf dem Buergersteig sind wir weiter mit dem Bus an einen Bilder-buchstrand gefahren,
an dem wir gepicknickt und gelacht haben. Anschliessend sind wir dann zu den z.T. noch dampfenden Lavastroemen gefahren, die
erst 2007 aus dem Vulkan geflossen sind. Hier haben wir nur kurz Rast gemacht, da das Wetter umschlug. Alles sah eher aus wie
schwarz-rote Steine und nicht unbedingt so, wie man sich Lava vorstellt. Danach haben wir noch eine Pause bei Miniwasserfaellen
eingelegt. Von hier aus sind wir auf kurvenreicher Strasse zurueck nach St. Paul gefahren. Wir haben an diesem Tag die ganze
Insel per Bus umrundet. Leider hat Alex von allem nicht viel mitbekommen, denn eine Erkaeltung hat ihn lahm gelegt.
Lina und Lale
26. und 27.09.2009 / 8. und 9. Tag: Wochenende
Nach der anstrengenden, aber schoenen ersten Woche auf La Réunion hatten wir alle ein erholsames Wochenende. Am Samstag waren
wir in der Hauptstadt St. Denis shoppen und natuerlich bei Mac D……. essen . In der Stadt begegneten wir maskierten Maennern in
Kampfanzuegen mit Gelaendewagen, die, nachdem sie einen zu Tode erschrocken haben, gratis Cola Zero verteilten. Auch Geske bekam
eine Dose und einen Pappbecher. Am Abend war dann eine Party fuer alle Deutschen und ihre Austauschpartner bei Andri. Dort
spielten viele Wii und es gab reichlich zu essen und zu trinken. Wir verbrachten einen netten Abend zusammen und hatten viel
Spass.
Sonntag waren viele von uns am Strand von Bucan Canot. Es war jedoch recht windig und somit waren die Wellen sehr hoch.
Das aber gefiel fuenf von uns sehr gut, denn die wollten surfen gehen. Lina und Lisa haben sich dabei einige kleine S
chuerfwunden zugezogen, ansonsten hat es ihnen aber Spass gemacht. Wir hatten also wieder viel Sonne und beaucoup de plaisir.
Marike und Geske
25.09.2009 / 7. Tag: Schulunterricht und Marktbesuch
Heute hatten wir 4 Stunden Schule - es kam grosse Freude auf (ernst gemeint!). Weniger erfreulich war allerdings die Tatsache,
dass wir auf verschiedene Klassen verteilt wurden, damit es immer nur eine/n deutsche/n Corres pro Klasse gab. Nach diesen
Unterrrichtstunden folgte dann noch eine Zusatzunterrichtsstunde "Vulkankunde" mit praktischen Experimenten, auch an Mikroskopen,
und animierter Beamerpraesentation.. Die Schule ueberstanden, setzten wir unsere "Reise" fort: wir gingen auf den Markt in St.
Paul. Hier gab es viel zu sehen und zu entdecken, tropisches Obst und Gemuese in Huelle und Fuelle; am besten war ein total
durchgeknallter Mann aus Afrika, der seine Bob Marley - Ware an den Mann bringen wollte. Nachdem wir alle ein bisschen "Beute"
gemacht hatten, trafen wir uns um 3 Uhr vor dem Markteingang wieder und probten noch fuer unsere kleine Auffuehrung am
Abschiedsabend. Anschliessend trennten sich dann alle unsere Wege und wir starteten ins Wochenende.
Marius und Alexander
24.09.2009 / 6. Tag: Geburtstag und Museumsbesuche
Heute hatte Lisa Geburtstag und wir sind ins Schildkroetenmuseum gefahren. Doch genau wie gestern waren wir wieder zu frueh
dran, aber die total schoene Aussicht aufs Meer von den Schildkroetenbecken aus, bei denen wir spaeter picknickten, liess uns
die Wartezeit vergessen. Die riesigen Schildkroeten fand besonders Paul mal wieder incroyable. Anschliessend fuhren wir dann
ins Musée agricole et industriel Stella Matutina, eine stillgelegte Zuckerfabrik, welche die Geschichte und Techniken der
reunionesischen Landwirtschaft sehr lebendig dokumentiert. Dort hatten wir zunaechst eine Fuehrerin, die klang, als habe sie
Kreide verschluckt. Spaeter sind wir an die Strandpromenade von St. Leu gefahren, wo wir in einer total schoenen Beachbar
unter Palmen Pizza oder Crêpes gegessen haben. Manche von uns waren abends noch auf Lisas 16. Geburtstag (bei Maja zu Hause),
doch konnte man zu der gespielten Musik nicht wirklich tanzen, obwohl die franzoesischen Corres dies gerne wollten, und so
standen wir auf dem Balkon und haben geredet und gelacht. Lisa war total gluecklich und hat sich gefreut, dass so viele da waren,
um mit ihr zu feiern.
Laura und Siw
23. 09. 2009 / 5. Tag: Villèle
Ein weiterer wundervoller Tag auf La Réunion hat begonnen. Das heutige Ziel war die Besichtigung eines Herrenhauses aus
der Kolonialzeit, auf dessen dazugehoerigem Grundbesitz Sklaven arbeiteten. Wir trafen uns heute morgen auf dem Parkplatz vor
unserer Schule. Darauf folgte ein kleiner Fussmarsch zum Busbahnhof bei unglaublichen 35,5 Grad Celsius. Incroyable! In Villèle
angekommen, mussten wir ca. 30 Minuten warten, da uns keiner das Tor öffnete. Ein netter Angestellter hat dann jedoch mit uns
eine Führung durch das Museum gemacht. Nachdem wir fertig waren, machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Restaurant,
um gemeinsam zu essen, jedoch wurden wir nicht fündig. Also warteten wir an der naechsten Haltestelle auf den Bus, um nach St.
Paul zurückzufahren. Doch es kam leider keiner. Incroyable!! Die einzige Lösung war ein 15 km langer Fussmarsch nach St. Gilles
(incroyable!!!), wo es eine Busverbindung nach St. Paul gab. Also machten wir uns auf den Weg entlang der Landstrasse und am Ende
haben wir es geschafft. Eine Fastfoodkette, die zufällig am Ende plötzlich auftauchte, stillte Hunger und Durst. Danach ging's
für die meisten weiter zum Strand und sie waren glücklich, im erfrischenden Wasser zu sein. Die anderen warteten in brütender
Hitze noch ein Weilchen auf Abholung. Alles in allem war es ein schöner Tag, jedoch war das Museum unserer Meinung nach nicht so
interessant wie der Vulkan.
Paul und Jonas
22.09.2009: Bei den Vulkanen
Heute ging's auf zu einem der beiden Vulkane von La Réunion. Anscheinend hat man auf dem Weg dorthin viel Hunger und Durst,
da meine Gastmama mir eine grosse Kuehltasche mit 2 Flaschen Wasser, 1 Dose Schweppes und 1 Trinkpaeckchen, saure Kekse,
Muesliriegel, Kuchen, Aepfel, 3 Broetchen und 2 Joghurts mitgegeben hat.
Wir mussten 2 Stunden ab St. Paul fahren. Die Haelfte des Weges war SEHR kurvig und einige hatten "envie de vomir", weshalb
dann auch eine kleine Pause gemacht wurde; damit die Spucktuete nicht zum Einsatz kommen musste.
Zuerst haben wir an einer Vulkanschlucht angehalten, wo uns der reunionesische Lehrer, der uns mit seiner 9. Klasse begleitete,
viel ueber Vulkane erklaerte, was sehr interessant war, auch wenn wir laengst nicht jedes Detail verstanden haben. Er hat uns
sehr schnell unheimlich viele Informationen vermittelt, weil er ein Vulkanspezialist war und sein ganzes Wissen loswerden wollte.
Wir standen auf einem Gelaende, das ca. 500000 Jahre alt war und es war sehr beeindruckend, mitten in den Wolken zu sein.
Ausserdem gab es einen krassen Temperaturwechsel: es war dort oben sehr kuehl. Auch der Luftdruck veraenderte sich, denn unsere
Chipstuete platzte fast, denn sie war ploetzlich prall gefuellt. Wir sind danach wieder in den Bus gestiegen und haben oefters
angehalten und Kraterlandschaften angesehen - einmal sah es aus wie auf dem Mond.
Der letzte Stopp war auf einer hohen Aussichtsplattform, von wo aus man den noch aktiven Vulkan La Fournaise sehen konnte.
Doch wir sind "nur" zu einem kleinen Vulkan in der Naehe gegangen (da der Zugang zum Fournaise wegen des letzten Ausbruchs und
seines abgesprengten Randes verboten war). "Nur" ist nicht wirklich richtig, denn wir sind ca. 500 Stufen hinauf und 500 Stufen
hinunter geklettert. Der kleine Vulkan war dann doch nicht soooo spektakulaer, ausser vielleicht fuer Jonas, der sich beim Abstieg
auf Geroell eine groessere Schuerfwunde einhandelte, die wir dann nachher mit dem Mundschleimhaut-gurgelalkohol von Paula begossen
haben. Gegen 14:30 Uhr sind wir dann wieder mit dem Bus nach Hause gefahren, was wir auch dringend noetig hatten, da es super
anstrengend war, diese 1000 unregelmaessigen Felsstufen zu laufen, aber unsere Po- und Beinmuskeln muessten jetzt hart wie Stein
sein. Zu Hause haben wir, ausser essen, nicht mehr viel gemacht, da es ein sehr anstrengender Tag war.
Dana und Julia
21.09.2009: Besuch in der Schule
Der Tag begann nach einer Nacht mit ausreichend Schlaf mit einem guten Start in der Schule. Auf La Réunion beginnt die Schule
bereits um 7:30; es heisst also frueh aufstehen. Wir wurden nett empfangen und mit Saeften und Kuchen bedient. Danach begann
der Unterricht fuer die Corres, und wir wurden erstmal durch die grosse Schule gefuehrt. Anschliessend hatten auch wir Unterricht,
zuerst eine Stunde Biologie, dann Geschichte und Musik und dann noch einmal Geschichte. Zwischendurch wurden uns fuer unsere
Schnorcheltour in einer Woche Flossen ausgeteilt. In Musik hatten wir viel Spass. Wir haben traditionelle Lieder gelernt und
sogar ein lustiges Tier gesehen, welches liebevoll auf den Namen " Heinz" getauft wurde. In Geschichte lernten wir etwas ueber
die historische Entwicklung von La Réunion. Mittags aßen wir in der zweckmaessig ausgestatteten Kantine - durchaus akzeptabel.
Nach der Schule machten wir noch einen kleinen Trip an die Promenade und durch den Ortskern von St. Paul. Des Rest den Tages
waren manche der Schueler in ihren Familien, manche am Strand ou ailleurs. Im Grossen und Ganzen war der Tag sehr schoen und
wir hatten viel Spass. Vielleicht sind einige der heute neu gelernten Dinge (z.B. einige Vokabeln oder Regeln) etwas
gewoehnungsbeduerftig, aber wir meistern das.
Laura und Paula
20.09.2009: Flug und Ankunft
Die Nacht ueber schliefen wir oder nutzten die verschieden Angebote des Computers in der Lehne des Vordersitzes. Man konnte
sich zwischen verschieden Kinofilmen oder Serien, CDs oder Radio und sogar Spielen entscheiden. Am Morgen wachten wir alle
ziemlich erschoepft auf. Nach dem Fruehstueck (mit O-Saft/ Kakao/ Kaffee/Broetchen und Marmelade) setzte das Flugzeug bereits
zur Landung an. Man hatte einen grossartigen Blick ueber die nordwestliche Seite der Insel, ueber die Hauptstadt St. Denis und
den Flughafen. Nach einer aufprallartigen Landung gegen 10 Uhr, dem Vorzeigen unserer Ausweise und dem Abholen der Koffer
(zum Glueck war keiner verloren gegangen) wurden wir in der Vorhalle des Flughafens bereits von unseren Corres und ihren
Familien freudig erwartet. Nach der herzlichen Begruessung trennten sich unsere Wege fuer's Erste. Jeder fuhr mit seiner
Familie nach Hause. Die Wohnungen und Haeuser befinden sich alle in oder um St. Paul herum. Am spaeten Nachmittag fuhren viele
mit ihren Corres z.B. an den Badestrand, der ca. 15 Minuten Autofahrt vom Ortskern St. Paul entfernt ist. Dort gibt es einen
herrlichen weiten Sandstrand mit klarem Meerwasser und hohen Wellen. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Abends befanden
sich dann wieder alle in ihren Gastfamilien und lernten diese durch Gespraeche besser kennen.
19.09.2009: Aufbruch
Am 19.09.2009 startete unser grosses Abenteuer. Um 7:05 stiegen die Braker in den Zug nach Bremen, um 7:14 die Elsflether.
Nur Paul wurde nach Bremen gebracht. Dort stiegen wir in den Metronom, welcher uns um 8:28 auf direktem Wege nach Hamburg
brachte, wo wir in die S-Bahn einstiegen und so zum Hamburger Flughafen gelangten. Dort mussten wir einchecken, um dann durch
die Sicherheitskontrollen zu unserem Gate zu gelangen. Nun mussten wir warten, bis endlich das Boarding anfing. Der Flug hatte
eine halbe Stunde Verspaetung, doch erstaunlicherweise kamen wir wie angekuendigt um 14:30 in Paris am Flughafen Charles de
Gaulle/ Roissy an. Dort mussten wir einen Shuttlebus zum nationalen Flughafen Orly nehmen . Auch dieses Mal kamen alle heil an.
Dann mussten wir dort fuer den langen Flug einchecken und leider hatte Siw nur einen Kinderausweis dabei, womit die Damen am
Schalter ein Problem hatten. Nach vielen Fragen und bangen Minuten durfte Siw dann doch in das Flugzeug einsteigen. Mit 20
Minuten Verspaetung flogen wir von Frankreich nach Frankreich; doch der Flug dauerte 11 Stunden.
Naomi & Lisa
Samstag, 19.09.2009: Abreise
Nun geht's endlich los, alle freuen sich und sind aufgeregt. Hoffentlich haben wir keine wichtigen Reisedokumente vergessen.
Der Flug von Hamburg nach Paris startet um 13.00 Uhr. Dann müssen wir quer durch Paris vom Flughafen Charles de Goulle zum
Flughafen Orly wechseln. Hauptsache, das klappt in der vorgesehenen Zeit und wir verlieren nichts und niemanden unterwegs.
Start ab Paris in Richtung Réunion 21.00 Uhr. 11 Stunden Flug liegen vor uns ...!
Vennemann, Kramer
Letzte Änderung: 18.11.2009